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Berichte von Konzerten der
Bergweihnacht bis 2007
Bergweihnacht 2007:
Die Akteure der Bergweihnacht
2007
= Bläsergruppe der Stadtmusik
Neustadt (9)
= Projektchor des Männerchores
Hochfirst (59)
=Zitherspielgruppe (4)
= Solistinnen und Solisten (8)
=
Krippenspielgruppe (5)
haben aus den erhaltenen
Spenden insgesamt
1.700 €
an Spenden weiter gegeben.
500 € kommen bedürftigen Familien
und Personen in Titisee-Neustadt zu Gute,
500 €
erhielt die Pfarrgemeinde St. Michael in Löffingen (Übergabe erfolgte an Dekan
Dannenberger)
und
700 € erhielt die
Pfarrgemeinde Maria in der Zarten in Hinterzarten (Übergabe erfolgte an Pfarrer
Seisser).
Bilder von den Spendenübergaben 2007:
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Übergabe in Hinterzarten
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Übergabe Löffingen
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Übergabe Löffingen
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Übergabe Löffingen
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Übergabe Hinterzarten
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3 "ausverkaufte" Konzerte über 1.800 begeisterte Zuhörer!
(Bericht vom Vorstandvorsitzenden Seppi Löffler)
Gibt es eine Veranstaltung im Hochschwarzwald,
die Jahr für Jahr mehr Menschen anzieht und diese Menschen mehr begeistert als die
"Bergweihnacht"?.
Jahr für Jahr strömen mehr als tausend Menschen in die
Kirchen und die Säle, um die Bergweihnacht mit ihren traditionellen Liedweisen
zu sehen und zu hören.
Eine voll besetzte Kirche St. Michael in Löffingen am
Mittwochabend, den 19.12.2008, 20:00 Uhr - wahrlich kein idealer Konzerttermin
für einen Werktag - lies bereits schon ahnen, dass auch in diesem Jahr
wieder zahlreiche Menschen aus dem Hochschwarzwald, aber auch aus dem weiteren
Umkreis zur Bergweihnacht strömen werden.
Am Samstagabend, um 17:00 Uhr platzte dann die Kirche
Maria in der Zarten in Hinterzarten aus allen Nähten. Bereits eine Stunde vorher
waren die Kirchenbänke belegt, die Helfer aus Hinterzarten stellten noch über 170
Stühle aus dem Gemeinsaal bereit und auch dafür reichte der Platz nicht aus.
Viele Zuhörer standen in Zweierreihen dicht gedrängt auf den Seiten, im
Mittelgang oder saßen auf der Treppe zur Empore.
Ein Andrang, den Pfarrer Seisser, der die Gäste auch
begrüßte, noch nie in seiner Kirche erlebt hatte. Der Andrang war so groß, dass
die Verantwortlichen schließlich die Kirche aus Sicherheitsgründen "schließen"
mussten. "Wegen Überfüllung geschlossen" ! war zu hören und viele Besucher, die
den Weg nach Hinterzarten genommen hatten, mussten - hoffentlich aber nicht verärgert - wieder den
Heimweg antreten.
Am Sonntagnachmittag stieg dann die Spannung wieder.
Der 3. Konzerttermin innerhalb von 4 Tagen, die Rückkehr in den Neustädter Hof
mit Bewirtung. Würde auch dies wieder angenommen, nachdem in der näheren
Umgebung schon mehr als 1.300 Besucher die Bergweihnacht erlebt hatten? Doch
auch hier, im Hotel Neustädter Hof, drängten sich die Besucher schon 1 Stunde
vor Beginn und bald waren dort nur noch wenige Plätze frei. Eine halbe Stunde
vor Beginn war dann auch hier der große und kleine Saal des Hotels mit Empore und
Schwarzwald- sowie Mozartstube bis zum letzten frei verfügbaren Stuhl, die aus
allen anderen Räumen herbeigeschafft worden waren, restlos gefüllt. Auch
hier mussten einige Leute wieder umkehren, wenn sie nicht, wie doch einige es
taten, das ganze Programm im Stehen verfolgen wollten.
3 Konzerte im Umkreis von 12 km Radius, und alle drei
Konzerte bescherten den Verantwortlichen für die Bergweihnacht jeweils volle und
übervolle Häuser. Leider mussten einige Besucher wieder umkehren, weil sie in
Hinterzarten und Neustadt keinen Platz mehr bekommen konnten. Wir bedauern dies
natürlich und hoffen, dass wir im kommenden Jahr dann diese Zuhörer begrüßen
dürfen.
An allen drei Konzertterminen wurden Spenden gesammelt,
wofür wir ganz herzlich bedanken. Die
Pfarrgemeinde in Hinterzarten erhält eine Spende in Höhe von 700,-- € und
die Pfarrgemeinde in Löffingen in Höhe von 500,-- €. Des weiteren werden
500 € für bedürftige Familien in Neustadt in Form von Geld- oder Sachspenden
verwendet.
Bemängeln müssen wir im Nachhinein die mangelnde
Berichterstattung seitens der örtlichen Tagespresse zu diesen Veranstaltungen.
Die Redaktionen wurden von mir mehrmals mit zahlreichem Informationsmaterial
beliefert und auch wieder zeitnah auf die Konzerte hingewiesen. Doch die Hinweis
in der Tageszeitung waren - wenn überhaupt etwas kam - äußerst spärlich. So
stand z.B. unter Termine "Kirche Hinterzarten, Konzert Männerchor Hochfirst".
Es ist nur gut, dass die Bergweihnacht in den vielen
Jahren ihres Bestehens sich Freunde in der ganzen Region Hochschwarzwald und
darüber hinaus geschaffen hat, so dass die Veranstaltungen auch ohne Vorbericht
ausverkauft waren. Trotzdem gehört in eine Tageszeitung, die ansonsten über alle
möglichen Ereignisse Vorberichte bringt, für dieses besondere Event im
Hochschwarzwald ein Vorbericht und zwar für jeden Veranstaltungsort. Dies auch
insbesondere im Namen der vielen Gastsänger, die ja sich besondere für ihren
Heimatort arrangiert haben.
Die Bergweihnacht ist kein Konzert des Männerchores
Hochfirst, auch kein Chorkonzert. Sie ist aufgrund des Zusammenspiels von
Bläser- und Männerstimmen, von Zither- und Orgelspiel, etwas besonderes und
Einmaliges, was auch der Arbeit und dem Einfallsreichtum des musikalischen
Leiters Robert Mayr zu verdanken ist. Durch das Mitwirken von 25 Gastsängern
wird das Stimmenvolumen des Männerchores Hochfirst fast verdoppelt und insgesamt
stehen 72 Akteure am Altar und auf Bühne, um im gegenseitigen Wechsel die
bekannten und weniger bekannten Melodien aus der Bergwelt und der
Weihnachtsliteratur zu präsentieren.
Bei so viel Erfolg muss natürlich die Bergweihnacht
weiterhin fester Bestandteil im Veranstaltungsprogramm des Chores und in der
Region bleiben. Auch im Jahre 2008 wird es die Bergweihnacht wieder geben, neben
dem Veranstaltungsort in Neustadt werden wir noch an 2 weiteren Orten gastieren.
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Bedanken wollen wir uns im besonderem Maße bei
Robert Mayr,
Musikalischer Leiter, Komponist und Arrangeur
der Bläsergruppe
der Stadtmusik Neustadt
unter Leitung von Manfred Schwald (ins. 1 Dame u. 8
Herren)
der Zitherspielgruppe mit
Anja Wursthorn, Monja Kleiser,
Janine Diehr und Elke
Bohnet.
bei der Solistin
Nina Kleiser
bei den Solisten des Chores bzw.
beim 3er, 4er und 8er-Gesang
Alfred Bucherer, Hans-Peter Lais,
Lothar Kleiser,
Horst Spiegelhgalder, Heinrich
Ertl, Karl Schuldis,
Norbert Schwarz u. Klaus Bliestle
für die Begleitung mit der
Mundharmonika bei Gerhard Blum
für die Ansage bei Bärbel Pfaff
bei der Krippenspielgruppe
und der Solistin
Tamara Haid, Christian Pfaff u. den 3 Hirten
bei den Helfern aus Hinterzarten und Löffingen
bei insgesamt 25 Gastsängern
bei den Sängern des Chores
bei Rüdiger Schwarz und seinem
Team für die Dekoration
für die Organisation CD-Verkauf
und Spenden bei den Hochfirstfrauen
Berichte von der Bergweihnacht 2007:
Bericht in der Bad. Zeitung am Freitag, 21.12.2007
Lieder und Musik mit viel Gefühl 
Stehender Beifall für die
"Bergweihnacht" in Löffingen
Von unserer Mitarbeiterin Liane Schilling
LÖFFINGEN. Eine mehr als gelungene, gefühlvolle und
musikalisch anspruchsvolle Einstimmung auf die Weihnachtstage war die Aufführung
der "Bergweihnacht" in Löffingen unter der Gesamtleitung von Robert Mayr.
Der ehemalige Neustädter Stadtmusikdirektor verschmolz als Ideengeber mit Chor,
Bläserensemble und Zithergruppe zu einer harmonischen Einheit, die mit ihrer in
allen Bereichen bestens abgestimmten und gekonnten Darbietung das Publikum in
der voll besetzten St. Michaelskirche in Löffingen in ihren Bann zog.
Weihnachtliche Weisen aus der Bergwelt, vielfach von Robert Mayr arrangiert und
bearbeitet, wurden durch kraftvolle Männerstimmen einfühlsam dargeboten. Ein
Bläserensemble der Stadtmusik Neustadt begleitete in unterschiedlichen
Formationen die Gesänge, bot aber auch eigenständige Melodien wie die
Komposition von Robert Mayr "Melodie aus Österreich" . Themen wie Hofübergabe
und Dankbarkeit wurden in dem gefühlvollen Lied "I hab am Berg a Bankerl baut"
besungen. Eine eigene Note erhielten die Darbietungen durch das sanft
integrierte Zitherspiel. Als Solisten begeisterten Alfred Bucherer mit dem "Ave-Glöckchen"
, dem "Ave Maria der Berge" und bei der "Herbergssuche" sowie Hans-Peter Lais
mit "der kleine Trommler" , welchen Dieter Ficht darstellte. Gerhard Blum
untermalte erstmals einige Lieder, wie den Erfolgstitel der Schürzenjäger "A
Weihnacht wie’s früher war" mit seinem Mundharmonikaspiel und verlieh ihnen
dadurch einen eigenen Zauber. Ganz neu im Programm der Bergweihnacht ist in
diesem Jahr ein Krippenspiel, darin eingebunden mehrere Gesänge. Im heimischen
Dialekt trug Bärbel Pfaff die Weihnachtsgeschichte vor, in welcher Tamara Haid
(Maria), Horst Spiegelhalder (Wirt) und Alfred Bucherer (Stimme des Josef),
Christian Pfaff (Figur des Josef) eindrucksvoll wirkten. Zur Melodie von "Kommet
ihr Hirten" zogen die Hirten zum Stall und die Kirchenbesucher erlebten die
Uraufführung der Komposition des Chormitgliedes Bruno Schwarz "In einem Stall in
Bethlehem" . Mit bekannten Wiegenliedern und dem "Haidschi bumbaidschi" wurde
das Christkind in den Schlaf gesungen. Der Andachtsjodler und Weihnachtslieder
wurden zum klingenden Gemeinschaftswerk von Akteuren und begeisterten Besuchern,
die stehend Beifall klatschten. Die Bergweihnacht wird am Samstag, 22. Dezember,
um 17 Uhr in der Kirche in Hinterzarten und am Sonntag, 23. Dezember, um 15 Uhr
im Neustädter Hof in Neustadt nochmals aufgeführt.
Bilder von der Bergweihnacht
Bilder
2007
Leider gibt es zu diesem
Konzert in Hinterzarten mit einer vollbesetzten Kirche keinen Vorbericht in der Tageszeitung und
auch keinen Bericht!
Dass die Mitwirkenden deshalb
"stinksauer" sind wurde der BZ
schriftlich übermittelt.
Leider gibt es auch zu diesem Konzert mit
einem vollbesetzten Saal keinen Vorbericht in der Tageszeitung und auch keinen
Bericht!
Dass die Mitwirkenden deshalb
"stinksauer" sind wurde der BZ
schriftlich übermittelt.
Die Konzerte der Bergweihnacht 2006
am 17. Dezember 2006 um 17:00 Uhr in der
Stadtpfarrkirche
St. Cyriak in Furtwangen und
am 23. Dezember 2006 um 17:00 Uhr im Münster Neustadt fanden ein nie erwartetes
Publikumsinteresse. Beide Kirchen waren jeweils bis
auf den letzten Platz besetzt, wobei im Münster in Neustadt über 1.100 Besucher
den Darbietungen folgten.
Wir danken allen Besuchern für
Ihre Spende zu Gunsten der Kirchenrenovierung und der Bürgerstiftung.
Wir danken besonders den
Gastsängern aus dem Projektchor, der Bläsergruppe der Stadtmusik Neustadt, den
drei Damen an der Zither Anja Wursthorn, Monja Kleiser und Elke
Bohnet. Besonderen Applaus verdiente sich Nina Kleiser für ihren Sologesang.

Rückblick Bergweihnacht 2006
Chor spendet 2.000 € aus den Konzerten der Bergweihnacht zu Gunsten der Kirchenrenovierung und der Bürgerstiftung!
Großzügigkeit
für 2000 Euro
Badische Zeitung vom Mittwoch, 3. Januar 2007
Männerchor übergibt
Spenden
TITISEE-NEUSTADT (erg).
Bürger und Gäste spendeten reichlich nach der Bergweihnacht im Neustädter
Münster (die BZ berichtete). Aus diesem Gesamtbetrag überreichte der Männerchor
Hochfirst nun zwei Schecks zu jeweils 1000 Euro an Bürgermeister Armin Hinterseh
zur Verwendung in der Bürgerstiftung sowie an Pfarrer Johannes Herrmann für die
Renovierung des Münsters.
Bürgermeister Hinterseh bescheinigte den Vertretern des Männerchors — neben dem
Vorsitzenden Roland Gantert noch Dirigent Robert Mayr — ein großes soziales
Engagement. Die "Bergweihnacht" sei nun zum 13. Mal aufgeführt worden und "nicht
mehr wegzudenken" .
Das soziale Handeln habe die Menschen in Titisee-Neustadt schon immer geprägt,
sagte Gantert. Es bestehe daher auch die Verpflichtung, dieses zu pflegen und zu
erhalten. Der Männerchor Hochfirst habe in den 13 Jahren die Forschung der
Tumorbiologie Freiburg unterstützt, wie auch Kindergärten, kinderreiche
Familien, in Not geratene Familien, in Not geratene Senioren, Brandgeschädigte
und viele andere mehr. Auch Pfarrer Herrmann zeigte sich erfreut über die Gabe
für die Innenrenovierung des Münsters. Er bestätigte einen langen Nachhall der
Aufführung bei der musikalischen Wirkung und angesichts der vielen Besucher.
Bilder von der Bergweihnacht 2006 und aus
Simonswald 2005

Bergweihnacht 2006
Bergweihnacht begeistert alle Hochfirst-Konzert
im Münster
Von Mitarbeiter der Badischen Zeitung Jürgen
Kerger (BZ vom 27.12.2006)
TITISEE-NEUSTADT. Als sich am Vortag des Heiligen Abends die Dämmerung über
den Hochschwarzwald legte, klangen aus dem Neustädter Jakobusmünster die ersten
weihnachtlichen Akkorde: Der Männerchor Hochfirst präsentierte in der bis auf
den letzten Platz gefüllten Kirche seine "Bergweihnacht" . Weihnachtslieder und
Musikstücke aus der Bergwelt begeisterten die große Zuhörerschaft.
Der Männerchor unter der Leitung von Robert Mayr trug seinen Part innig und
andachtsvoll vor, verstärkt durch ein Dutzend Neuzugänge, verstärkt auch durch
eine Bläsergruppe der Stadtmusik Neustadt, durch Seppi Löffler an der Orgel und
durch die Zitherspielerinnen Anja Wursthorn, Monja Kleiser und Elke Bohnet.
Bläser und Zithern sorgten für Impressionen aus dem alpenländischen Raum, Chor
und Orgel auch für sakrale Klangfarben.
Kurzweilig war der Wechsel der verschiedenen Besetzungen: Vom Dreier-, Vierer
und Achtergesang bis zum vollen Chorklang und bis zu vielen Kombinationen mit
Bläsern und Zithern. Das sichere und getragene Spiel beider Gruppen war
überzeugend und beeindruckend. Als Solisten brillierten Alfred Bucherer (Tenor)
und Hans-Peter Lais (Bariton). Eine wunderschöne Sopranstimme, die eine
engelsgleiche Höhe als Kontrast beherrschte, wurde leider im Programm nicht
namentlich genannt. Mit Titeln wie "Hirtenwalzer" (Robert Mayr), "Wiegenlied"
(Johannes Brahms), "Ave-Glöckchen" , "Weißer Winterwald" mehrerer, auch
instrumentaler Jodler, sangen und spielten sich die Musiker in die Herzen der
Zuhörer, die dies mit reichlich Beifall honorierten. Robert Mayr hatte seine
Musiker fest im Griff und dirigierte sicher und präzise.
Ein beeindruckendes Gemeinschaftserlebnis gab es am Schluss, als Mayr gemeinsam
mit den Zuhörern, den Sängern und Musikern "O du fröhliche" und "Stille Nacht"
anstimmte.
Bergweihnacht
2000:
Ganz im Dienst des gesungenen Worts
Die "Bergweihnacht" berührt die Zuhörer im Neustädter Hof"
TITISEE-NEUSTADT (2000). Lange vor Beginn des Konzerts des Männerchors Hochfirst, das unter dem Titel "Bergweihnacht" seit 1993 nichts an Beliebtheit eingebüßt hat, waren Saal und Empore des "Neustädter Hofs" am Sonntag mit erwartungsvollen Besuchern voll besetzt. Sie alle wussten aus Erfahrung, dass diese vorweihnachtlichen Stunden dazu beitragen oder es erst ermöglichen, und die in der großen Gemeinschaft erlebte Einstimmung aufs Fest für sie wichtig ist.
Das Konzert, durch das der stellvertretende Vorsitzende Roland Gantert führte, begann mit der Melodie "Vom Himmel hoch", gespielt vom Doppelquartett der Stadtmusik, das sich erneut in bester Form präsentierte und an diesem Nachmittag nicht nur solistisch, sondern in vielen Programmpunkten als fundierte und festliche Begleitung für musikalischen Glanz sorgte.
Der Männerchor - durch einige Neuzugänge verstärkt - sang vorwiegend in den österreichischen Alpenländern geschriebene Musik: Lieder, deren Chorsätze größtenteils aus der Feder des Dirigenten Robert Mayr stammten, der mit viel Gespür und Kenntnis wieder Neues ausgesucht und einstudiert hat.
Der Chor, in allen Stimmen ausgewogen, gut disponiert und vorbereitet, fühlte sich sichtlich wohl auf der Bühne, die von Rüdiger Schwarz und Salvatore Cubicciotti stimmungsvoll dekoriert worden war, und interpretierte die Lieder stilvoll und angenehm akzentuiert. Die Liedvorträge, in Blöcke unterteilt, wurden in vielen Teilen von den Zitherspielerinnen Nina Kleiser und Anja Wursthorn begleitet. Die jungen Musikerinnen haben es auf ihrem Instrument, das sie solistisch wie auch als Begleitung einsetzten, zur
echten Meisterschaft gebracht.
Robert Mayr hatte auch Geschichten und Gedichte zum Thema Weihnachten ausgesucht, die von Chormitglied Anton Weißer vorgetragen wurden.
Wunderschöne Begleitung der beiden jungen Zitherspielerinnen
Von den zahlreichen, hier nicht genannten Titeln seien doch einige solistische Beiträge erwähnt, die zeigten, dass der Chor über beachtliche Solisten verfügt. Deutlich wurde dies bei "Die Hirtn ufm Feld" mit Alfred Bucherer, Lothar Kleiser und Hans-Peter Lais oder bei "Jetzt fangen wir zum Singen an", bei dem sich Robert Mayr als Solist hinzu gesellte. Die einfühlsame Wiedergabe bestärkte den Eindruck, dass sich die Sänger ganz in den Dienst des gesungenen Wortes stellten und jegliche Aufdringlichkeit vermieden.
In dem Lied "Das Ave-Glöckchen" das die junge Sopranistin Nina Kleiser mit dem Chor zusammen vortrug, bestach sie durch die sicher und strahlend hell geführte Sopranstimme, zum anderen durch die sensible Begleitung des Gesamtchors. Aber auch Alfred Bucherers "Mamatschi" (wunderschön begleitet von den Zitherspielerinnen) beeindruckte durch stilvolle Interpretation der bekannten Melodie und wurde mit Beilfall belohnt. Glanzvoll war auch die Wiedergabe von "Der kleine Trommler" mit dem jungen Christian Kleiser an der Trommel, der die schöne Melodie mit
seinen rhythmisch exakten Schlägen eindrucksvoll begleitete und maßgeblich gestaltete. Chor, Solist Hans-Peter Lais und Bläser sorgten für eine klangfarbige emotional bewegende Wiedergabe.
Auch in diesem Jahr wurde während des Konzerts um eine Spende für Bedürftige gebeten. Der Betrag des vorigen Jahres von 2570 Mark zeigte die Großzügigkeit der Konzertbesucher.
Gemeinsames Singen und Musizieren vereinte Besucher und Ausführende noch einmal bei den beliebtesten Weihnachtsliedern. Ingeborg Weh

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