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LP "Europäische Volkslieder"

 

LP-Cover1

 

Die Tonaufnahmen entstanden im April 1971

Ausverkauft!

Mitwirkende:
Gesamtchor Männergesangverein Hochfirst
unter der damaligen musikalischen Leitung von Franz-Josef Meybrunn

 

Seite 1:
1. Es wollt´ ein Jägerlein jagen; 2. Die Prinzessin und der Trommler; 3. Stjenka Rasin; 4. Bin i nit e Bürschle; 5. Pferde zu vieren traben; 6. Hab´ mein Wagen vollgeladen; 7. ´s war immer so; 8. Rheinisches Fuhrmannslieder

Seite 2:
1. Das Pferdchen; 2. Tiritomba; 3. Suliko; 4. Mädele ruck, ruck, ruck
5. Wanderlied im Frühling; 6. Am Ufer; 7. Der trunkene Seemann; 8. In der Ferne

Wissenswertes zur Entstehung der LP "Europäische Volkslieder"

In der Sängerversammlung am 15. April 1970 wurde erstmals darüber gesprochen, eine Langspielplatte aufzunehmen Es sollte damit eine Dokumentation über das musikalische Wirken des MGV Hochfirst geschaffen und den Freunden und Gönnern des Chorgesangs die Möglichkeit eröffnet werden, den Chor auch außerhalb der öffentl. Auftritte zu Hause in der guten Stube hören zu können. Selbstverständlich erhoffte man sich dabei auch eine gewisse finanzielle Aufbesserung der Vereinskasse. Vorstand, Chormeister und Sänger waren sich bewußt, daß die Verwirklichung für den Verein eine große Herausforderung dastellt und die gestellte Aufgabe nur durch das Zusammenwirken aller zufriedellend gelöst werden kann. Im weiteren Verlauf des Jahres wurden durch die Vorstandschaft, unterstützt durch sachkundige Sänger, und den Chormeister die umfangreichen Vorarbeiten in Angriff genommen. Für den musikalischen Inhalt der Schallplatte hat Chormeister Meybrunn eine Auswahl der bekanntesten Volkslieder aus Europa vorgeschlagen, von denen letztendlich 16 aus 7 europäischen Ländern ausgewählt worden sind. Nun war der Chor gefordert, zusammen mit dem Dirigenten das Beste zu geben und in intensiver Probenarbeit eine plattenreife Interpretation der ausgewählten Lieder zu erarbeiten. Am 24. April 1971, also fast genau 1 Jahr nach dem Anstoß zur Schallplattenproduktion, war es dann soweit. In freudig erregter Stimmung trafen sich die Sänger im Foyer der Gewerbeschule, um die Aufnahme unter Dach und Fach zu bringen. Nach einigen Abstimmungs- und Verständigungsproben war die Technik dann so eingestellt, dass der Aufnahmeleiter grünes Licht für die Aufnahme des ersten Liedes geben konnte. "Gestorben" rief er, als der letzte Ton verklungen war und die Sänger waren darüber erstaunt, meinten sie doch, ganz gut gesungen zu haben. Das Missverständnis klärte sich allerdings schnell auf als gesagt wurde, dass dieses Wort in der Fachsprache bedeutet "Aufnahme gelungen". Nach etwa dreistündiger harter Arbeit war das letzte Lied auf dem Band. Nun galt es nur noch die Höhe der Auflage zu bestimmen, wobei das finanzielle Risiko zwischen Entstehungskosten und den möglichen Verkaufszahlen in eine vernünftige Relation gebracht werden musste. Man entschloss sich dann für eine Erstauflage von 1000 Stück, was sich im weiteren Verlauf als viel zu wenig erwiesen hat. Am 14. August 1971 wurde die Schallplatte in einer kleinen Feierstunde im Lesesaal der Kurverwaltung der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Kritiken waren äußerst positiv. Der Verein konnte mit Recht stolz auf dieses Erstlingswerk sein, das unter dem Titel "Europäische Volkslieder nun seinen Weg machen musste. Der Verkauf der Platten bestätigte dann nochmals die gute Leistung des Chores. Bereits in den beiden folgenden Jahren mussten weitere 1000 Platten nachgepresst werden. Zusammen mit den 1977 und 1980 nachbestellten kleineren Kontingenten wurden von der Langspielplatte insgesamt 2750 hergestellt und verkauft.

 

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